Wirtschaft und Soziales – beides gehört zusammen

Wirtschaftlicher Sachverstand und Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen der Wirtschaft sind wichtig. Das darf nie zu einseitig werden. Für eine gesunde, diverse und sich weiterentwickelnde Gesellschaft, die sich neuen Herausforderungen erfolgreich stellt, gehört auch, dass möglichst alle die wollen und sich engagieren mitgenommen werden.
Wirtschaft und Soziales - Beides muss miteinander verbunden werden. Dies postuliere ich nicht einfach, sondern ich lebe es als Geschäftsleiter der Stiftung WohnWerk.
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Die Stiftung WohnWerk bietet Menschen mit geistiger Beeinträchtigung betreutes Wohnen und begleitete Arbeit an.

Beide Angebote sind von grösster Wichtigkeit für sie – genauso wie für uns Wohnen und Leben wichtig ist. Sie wollen an unserer Gesellschaft teilnehmen, wie wir alle auch, und sie haben auch ein Recht darauf. Dies bedeutet auch, dass wir sie und ihre Meinungen ernst nehmen, dann aber auch im Rahmen des Möglichen in die Verantwortung nehmen. Sie werden bei uns begleitet und unterstützt, damit sie sich entwickeln und an unserer Gesellschaft möglichst selbstbestimmt teilhaben können. Sie stehen als unsere Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt. Wir orientieren uns stets an den Fähigkeiten und Entwicklungsbedürfnissen unserer Klientinnen und Klienten und setzen uns anwaltschaftlich für ihre Interessen ein. Dafür sind wir da und das mit Herzblut.
Als Geschäftsleiter bin ich für das alles verantwortlich.

Aber als Geschäftsleiter bin ich auch dafür verantwortlich, dass die Steuergelder, die bei uns für die Betretung- und Begleitaufgaben für diese Menschen ausgegeben werden, so effizient und effektiv wie möglich eingesetzt werden. Die Organisation muss so schlank wie möglich sein. Wir müssen so effizient und vor allem so effektiv wie möglich arbeiten – zu Gunsten der Menschen mit geistiger Beeinträchtigung aber auch aus Respekt gegenüber den Steuerzahlenden.

Soziales Engagement und wirtschaftlich verantwortliches Handeln sind nicht nur kein Gegensatz, sondern sie bedingen sich geradezu.

Diese Überzeugung und meine täglichen Erfahrungen will ich in meine politische Arbeit im Grossen Rat einbringen.

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