Gleiche Recht für alle Menschen – eine urliberale Forderung

Sie gilt selbstverständlich auch für LGBTI*-Menschen also Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und *. Dafür stehe ich schon lange konsequent ein – auch in Zeiten als es noch schwieriger war als heute. Während es auf der Welt noch schlimmste Menschenrechtsverletzungen gibt inklusiver der Todesstrafe für einvernehmlichen Sex, fehlt uns in der Schweiz rechtlich gesehen vor allem, wenn auch nicht nur, die Krönung: Die Ehe für alle.
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Als schon lange offen schwul lebender Mann, aber gerade auch als Liberaler, engagiere ich mich für gleiche Rechte von allen Menschen. Jetzt aktuell als Vorstandsmitglied für den Kampagnenverein «Ehe für alle». Wir setzen uns in diesen Wochen für die Vorlage im Ständerat ein und bereiten intensiv die Kampagne für eine allfällige Volksabstimmung vor. Der Kampagnenverein wird von verschiedenen Organisationen aus dem LGBTI* Bereich getragen, wie der LOS, PinkCross, dem Dachverband der Regenbogenfamilien, der Fédération romande, Wybernet und NETWORK.

Bei NETWORK «gay leader ship» bin ich Vorstandsmitglied und intern für das Ressort Politik zuständig, wo ich verschiedenste Kampagnen mitunterstützt hatte wie z.B. die erfolgreiche Kampagne zur Ausdehnung des Antirassismusartikels von Anfang 2020.

Früher setzte ich mich als Vorstandsmitglied von Pink Cross, Dachverband der schwulen und bisexuellen Männer, für das Partnerschaftsgesetz ein, das dann von Volk und Ständen mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Genauso, wie ich mich konsequent und hartnäckig für gleiche Rechte für LGBTI einsetze, politisiere ich. Offen für neues, pragmatisch zwar hart in der Sache – aber konziliant im Umgang.
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